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Juso AG Schriesheim-Dossenheim

10.02.2008 in Gemeindenachrichten

14.11.07

 

Branichtunnel- Jetzt zählt`s
Noch vor kurzem schien die Realisierung des Branichtunnels trotz bestehendem Planfeststellungsbeschluss eher unwahrscheinlich. Das Budget des Verkehrsressort wurde immer weiter heruntergeschraubt, während für das Prestigeprojekt Stuttgart 21 Milliardenbeträge in einem für ein einzelnes Projekt bisher unvorstellbarem Ausmaß freigemacht wurden.
Aufgrund der besseren gesamtwirtschaftlichen Situation und den daraus resultierenden Steuereinnahmen steht für das kommende Jahr nun mehr Geld zur Verfügung, was sich auch auf den Straßenbau positiv auswirken soll. Nach den Worten des hiesigen Staatssekretärs, sei dies nun auch eine grundlegende Wende für den kommunalpolitischen Dauerbrenner Branichtunnel, gar ein Durchbruch. Wenn alles optimal laufe, könne schon Ende 2008 begonnen werden. Wenn nicht , 2009, 2010 oder 2011.
Allein aus diesen Formulierungen wird deutlich, dass keinesfalls sicher ist, ob Schriesheim von den Mehreinnahmen tatsächlich profitiert und alles noch rein theoretischer Natur ist. Zumal Schriesheim mit 8 anderen Großprojekten um dieses Geld in Konkurrenz steht und der Branichtunnel mit Abstand das teuerste Projekt ist, dessen Realisierung allein den gesamten Überschuss aufzehren würde.
Doch es reicht nicht mehr aus, die lärmgeplagten Anwohner der Talstraße mit wohlwollenden und warmen Worten ruhig zu stellen. Denn die dortige Situation ist nach wie vor katastrophal und unzumutbar und lässt daher keinen weiteren Aufschub mehr zu. Schriesheim kämpft seit Jahrzehnten um diese Entlastung und muss bei der Prioritätenliste nun ganz oben stehen. Deshalb ist es nun wichtig, noch mal ein deutliches Zeichen nach Stuttgart zu senden, dass Schriesheim hinter dem Branichtunnel steht, eine zeitnahe Umsetzung fordert und sich nicht mehr mit vagen Ankündigungen abspeisen lässt. Daher starten wir Jusos unter dem Motto
“ Branichtunnel- Jetzt zählt`s“ am kommenden Samstag, 17.11. eine Unterschriftenaktion zur baldigen Umsetzung des Tunnels. Denn je geschlossener und hartnäckiger eine Gemeinde hinter einem Projekt steht, desto eher wird die Landesregierung bereit sein, hier einen Schwerpunkt zu setzen. Wir sehen die Aktion am Samstag als Auftakt, weitere werden folgen, wobei die Unterschriften rechtzeitig, sprich vor den Beratungen zum Nachtragshaushalt Anfang 2008, in der Landeshauptstadt vorliegen sollen.
Wir rufen daher alle Schriesheimerinnen und Schriesheimer auf, sich an der Aktion zu beteiligen und mitzuhelfen, dass unsere Gemeinde diese vielleicht einmalige Chance ergreifen kann. Wir stehen am kommenden Samstag, den 17.11., zwischen 9 und 13 Uhr in der Heidelberger Straße, gegenüber des historischen Rathauses und warten auf ihre Unterschrift.
Jens Ginal, für die Jusos Schriesheim-Dossenheim.

 

09.02.2008 in Gemeindenachrichten

23.10.07

 

Kletterwald
Vergangenen Samstag sind wir zu einem Ausflug in den Kletterwald nach Viernheim aufgebrochen. Bei Sonnenschein und angenehmen, aber herbstlichen Temperaturen, bekamen wir zunächst eine kurze Einführung, wie man sich auf der Anlage zu verhalten hat. Der Mitarbeiter wies insbesondere daraufhin, dass die doppelte Absicherung mit den Karabinerhaken am wichtigsten ist, da dies im Notfall Körper und Leben retten kann. Nachdem jeder einzelne von uns eine kurze Einweisungsprüfung bestehen musste, ging es auf die erste Route. Insgesamt gab es 5 Rundgänge zu bewältigen. Angefangen beim ersten mit einer Höhe von ca.2 Metern, zur Eingewöhnung, bis hin zur letzten Route auf einer Höhe von 16 Metern in den obersten Baumwipfeln. Nach anfänglichen Unsicherheiten, die auf der ungewohnten Situation beruhten, bekamen wir alle immer mehr das richtige Gefühl, wie man sich am schnellsten und sichersten auf den Seilen sowie den dazugehörigen Hindernissen fortbewegt. Einer der Höhepunkte der Anlage war eine 120 Meter lange Abfahrt, bei der man sich vom höchsten Punkt des Kletterwaldes aus, nur an einer Schiene und einem Haken befestigt, in die Tiefe stürzte. Während manch einer von uns am Anfang noch mit einem flauen Gefühl im Magen den Ausflug begann, zeigte sich immer mehr, dass man auch mit einer gewissen Höhenangst den Parcours bewältigen konnte.
Beobachtet wurde das ganze von SPD-Fraktionschef Hans-Jürgen Krieger, der aufgrund einer Verletzung nicht an den Kletteraktivitäten teilnehmen konnte, aber dankenswerter Weise zusammen mit Sebastian Cuny die Kosten des Ausflugs sowie des anschließenden Abendessens übernommen hat. Dafür herzlichen Dank.
Jens Ginal, für die Jusos Schriesheim-Dossenheim.

 

08.02.2008 in Gemeindenachrichten

17.10.07

 

Moralisch fragwürdig?
Die Idee des Familienministeriums, Jugendliche als Testkäufer für Alkohol oder Gewaltvideos einzusetzen um die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes zu überwachen, ist über Parteigrenzen hinweg und quer durch die Gesellschaft höchst umstritten.
Es ist zugegebenermaßen eine seltsame Vorstellung Jugendliche dazu einzusetzen, andere Personen zu einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit zu verleiten. Eine Funktion, die bisher im wesentlichen verdeckt arbeitenden Polizeibeamten vorbehalten ist. Daher empfinden es viele als moralisch und pädagogisch nicht akzeptabel Kinder als Köder einzusetzen.
Die Bedenken der Gegner dieses Gesetzesvorschlags sind verständlich. Andererseits sollte man berücksichtigen, dass das schärfste Gesetz dieser Welt nur ein zahnloser Tiger ist, wenn es in der Praxis aufgrund von Beweisproblemen nicht umsetzbar ist. Denn Erwachsene können nun mal nicht wirksam kontrollieren, ob sich Verkäufer an Jugendschutzvorschriften halten oder nicht, es sei denn, sie erwischen einen Verkäufer auf frischer Tat, was selten der Fall sein wird. Außerdem sind es keine kleinen Kinder, die zu den Testkäufen eingesetzt werden sollen, sondern Jugendliche im Alter von 16 oder 17 Jahren unter Zustimmung der Eltern und pädagogischer Begleitung. Das Jugendschutzgesetz ist, wie der Name schon sagt, ein Gesetz zum Schutz der Jugend. Und wenn junge Menschen dazu eingesetzt werden, um sich und ihre Altersgenossen vor den Machenschaften windiger Geschäftsleute zu schützen, scheint dies höher zu wiegen als Bedenken, dass die als Käufer eingesetzten Jugendlichen hiervon irgendwelche Schäden davon tragen werden. Zudem sollte man eines im Hinterkopf behalten. Ob es wirklich zu vielen Testkäufen kommt ist eine andere Frage, denn allein die Gefahr in Zukunft erwischt und mit einem hohen Bußgeld belegt zu werden, wird auf viele Verkäufer bereits abschreckende Wirkung haben.
Auf diese Argumente sollten die Gegner des Gesetzes eingehen, statt von Stasi-Methoden oder gar Kindesmissbrauch zu reden. Völlig außer Frage steht auch, dass dieses Gesetz eigentlich ein Armutszeugnis für uns Erwachsene ist. Würden aus der Bevölkerung mehr Hinweise zu schwarzen Schafen eingehen, wäre die ganze Diskussion überflüssig. Daher sind wir alle aufgefordert auch mal den Mund aufzumachen und aktiv zu werden, wenn in unserer Gegenwart Alkoholika oder Gewaltvideos an Jugendliche verkauft werden.
Jens Ginal, für die Jusos S

 

07.02.2008 in Gemeindenachrichten

23.09.07

 

Vandalismus
Es ist nur schwer zu glauben, aber leider tatsächlich traurige Wahrheit. Da bauen junge Menschen in ihrer Freizeit und unter tatkräftiger Unterstützung Schriesheimer Firmen ehrenamtlich ein Jugendhaus auf und manche Zeitgenossen haben nichts besseres zu tun, als diese Arbeit wieder zunichte zu machen, indem sie die Scheiben des Hauses einschmeißen. So ist sind vorletztes Wochenende wieder Leute in das Haus des Push-Geländes (das ja immer noch eine Baustelle ist) eingebrochen und haben dazu die Tür beschädigt und ein Fenster eingeworfen. Bereits in den vergangenen Wochen ist es zweimal zu Einbrüchen auf dem Gelände gekommen. Dies ist nicht nur demotivierend, für diejenigen, die jedes Wochenende dort unten ihre Freizeit opfern, sondern verzögert natürlich auch den Baufortschritt wenn immer wieder Beschädigungen beseitigt werden müssen, von den finanziellen Folgen mal ganz abgesehen. Bisher hat es in den letzten Jahren eigentlich immer geklappt und das Push-Gelände ist von Vandalismus verschont geblieben, gerade weil die Mehrheit der Jugendlichen die Arbeit zu schätzen weiß. Es ist schade, dass jetzt einige wenige Idioten diesen Eindruck kaputt macht.

Sinnlos
Es gibt Gesetze, deren Notwendigkeit ergibt sich bereits von selbst bei ihrem Erlass. Dann gibt es Gesetze, deren Sinn man erst erkennt, wenn man sie in einen Gesamtzusammenhang stellt. Und dann gibt es welche, die einfach keinen Sinn machen, völlig unnötig und damit völliger Murks sind. So die Neuregelung des baden-württembergischen Ladenschlussgesetzes, wonach es an Sonntagen im Advent, an Ostern und Pfingsten keine Ausnahme für das Verkaufsverbot mehr geben soll. Während es Bäckern und Gärtnern seit Jahrzehnten möglich ist, an diesen Sonntagen zu öffnen um sich so eine nicht unerhebliche Einnahmequelle zu sichern und sich hieran keiner gestört hat, soll dies nun verboten werden. Eine Begründung hierfür lieferte die Landesregierung bis zum heutigen Tage nicht. Bereits im nächsten Jahr werden die Auswirkungen dieses Wahnsinns deutlich. Da fällt der Muttertag auf Pfingstsonntag, so dass den Floristen wohl einer der besten Tage des Jahres wegfallen wird. Viele Menschen werden sich dann damit behelfen, ihre Blumen oder Brötchen an der Tankstelle zu holen, die dürfen nämlich auch weiterhin an diesen Tagen öffnen.
Für dieses Gesetz von CDU und FDP, die sich immer als Parteien des Mittelstands aufspielen, kann man nur den Kopf schütteln. Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde mehr.
Jens Ginal, für die Jusos Schriesheim-Dossenheim.

 

06.02.2008 in Gemeindenachrichten

12.09.07

 

Ferienspiele
Auch in diesem Jahr waren die von uns in Zusammenarbeit mit der SPD durchgeführten Kinder-Ferienspiele wieder ein voller Erfolg. Über 60 Kinder kamen in gespannter Erwartung zum Treffpunkt am Fass. Nachdem es die Tage zuvor noch schwer regnete, hatte Petrus ein Einsehen mit uns, so dass die Spiele reibungslos stattfinden konnten. Am Grillplatz angekommen und nach der Begrüßung durch SPD-Chef Sebastian Cuny wurden die Kinder in 8 Mannschaften eingeteilt und durften anschließend an 10 verschiedenen Stationen versuchen, so viel Punkte wie möglich zu sammeln. Voller Elan und mit dem notwendigen sportlichen Ehrgeiz ausgestattet, mussten die Kinder beispielsweise beim Tischfußball mit einem Strohhalm versuchen, die Tischtennisbälle in das gegnerische Tor zu befördern, oder bei den Montagsmalern so viele Begriffe wie möglich zu erraten. Über den gesamten Grillplatz hallten die Anfeuerungsrufe der Mannschaften, die wie immer sehr einfallsreiche Namen hatten.
Bei all den Anstrengungen versteht es sich von selbst, dass irgendwann der große Hunger einsetzt. Aber auch hierfür war natürlich bestens gesorgt, da die Frauen aus dem SPD-Vorstand Gabi Mohr-Nassauer, Traudel Edelmann und Karin Malmberg-Weber bereits mit Brot und frisch gegrillten Würsten bereit standen. Den Abschluss des Abends bildete natürlich wieder das obligatorische Lagerfeuer, bei dem die Ergebnisse der Spiele bekannt gegeben wurden und die Kinder untereinander nochmals diskutierten, wer denn tatsächlich das beste Team war.
Der Dank geht natürlich an alle Helfer, sowie die teilnehmenden Kinder, die auch uns Helfern einen angenehmen Abend bereiteten.
Jens Ginal, für die Jusos Schriesheim-Dossenheim.

 

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