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Juso AG Schriesheim-Dossenheim

11.07.2008 in Allgemein

Jusos machten sich fit für Kommune und Region

 

Am Freitag, den 20.06.2008 begann in Epfenbach das erste Wochenendseminar des Arbeitsjahres 2008/2009 der Juso-Kreisverbände Rhein-Neckar, Heidelberg und Mannheim, bei dem auch die Jusos Schriesheim-Dossenheim anwesend waren.
Der Schwerpunkt des diesjährigen Frühjahrsseminars lag auf der Zukunft der Metropolregion Rhein-Neckar und den Kommunalwahlen 2009.
Das informative Einstiegsreferat von Ralf Eisenhauer (SPD-Stadtrat Mannheim) zum Thema “Kommunalpolitik im 21. Jahrhundert” leitete ein Wochenende mit anregenden Diskussionen und Antworten auf die Herausforderungen der Region ein. Der nächste Morgen begann mit einem politischen Planspiel, bei welchem sich die Jusos in die Rolle einer Gemeinderätin bzw. eines Gemeinderates hineinversetzen.
Am Mittag wurde die Teilnahme an drei Foren angeboten: Werner Schreiner (Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar) referierte über Umwelt & Verkehr, Helmut Beck (Geschäftsführer SPD- Fraktion Verbandsversammlung Metropolregion Rhein-Neckar) informierte über Wirtschaftsförderung und Simon Abraham (Jugendgemeinderat Schwetzingen) brachte den Interessierten das Thema Jugendpolitik näher. Anschließend wurden im Plenum die Ergebnisse und
Fazite besprochen.
Am Nachmittag berichtete der stellvertretende Juso-Landesvorsitzende Frederick Brütting über kommunale Daseinsvorsorge. Abends traf Ute Vogt ein und hielt einen interessanten Vortrag zum wichtigen Thema Integration, hinterher leistete sie uns beim gemütlichen Grillabend noch ein wenig Gesellschaft. Am Sonntag wurde das Seminar mit dem Besuch des SPD-Kreisvorsitzenden Lars Castellucci und seinem aufschlussreichen Referat “Soziale Stadt” abgerundet.
Rückblickend lässt sich sagen, dass das Epfenbachseminar ein äußerst lehrreiches Wochenende war, bei dem auch der gesellige Teil und die EM-Spiele nicht zu kurz kamen.

 

16.06.2008 in Allgemein

Mensa: Schriesheimer Gemeinderatsmehrheit überstimmt Schulen und JGR!

 

Trotz des einhelligen Wunsches der späteren Nutzer folgte eine knappe Mehrheit des Schriesheimer Gemeinderats („Grüne Liste“ und „Freie Wähler“) dem Antrag der Verwaltung und stimmte für den Entwurf des Architekten Morast.
Die Schulkonferenzen des Gymnasiums, der Realschule und der Grund- und Hauptschule, die SMV des KGS und der Jugendgemeinderat hatten sich einstimmig für den Entwurf von Prof. Götz ausgesprochen.
Für die SPD Schriesheim hatte unser Stadtrat Sebastian Cuny im Gemeinderat vergeblich versucht für den Wunsch der Nutzer zu werben.
Es ist schade, dass der Wunsch der angehörten Nutzer von einer Mehrheit des Gemeinderats letztendlich ignoriert wurde.
Bleibt zu hoffen, dass die zunächst gehörten und dann doch ignorierten Gremien weiterhin für ihre Sache kämpfen. Nächstes Jahr haben sie bei der Kommunalwahl ja die Chance ihrer Stimme mehr Gehör im Gemeinderat zu verschaffen.

 

01.06.2008 in Allgemein

Großer Erfolg für die Jusos Schriesheim-Dossenheim bei der LDK

 

Die diesjährige Landesdelegiertenkonferenz (LDK) der Jusos Baden-Württemberg war für die jungen Genossen aus Schriesheim und Dossenheim ein voller Erfolg.
Ihr Antrag zur Beibehaltung der Staatsexamens in den Fächern Jura und Medizin wurde von den Delegierten aus ganz Baden-Württemberg mit überwältigender Mehrheit angenommen.
Über 90 Prozent der anwesenden Jusos stimmten für den Antrag des Dossenheimers Thomas Raff. Zuvor hatte bereits der Juso-Kreisverband Rhein-Neckar den Antrag aus Dossenheim ohne Gegenstimmen angenommen. "Dass wir mit diesem Antrag ein Thema ansprechen, was vielen jungen Leuten unter den Nägeln brennt, war zu erwarten. Aber dass die Zustimmung so groß ist, hat uns wirklich überrascht und sehr gefreut" so der stellvertretende Juso-Sprecher Nicolas Masing.
Die Jusos Schriesheim-Dossenheim nehmen diesen großen Erfolg als Ansporn, um sich auch künftig für die Belange der jungen Menschen in Schriesheim und Dossenheim einzusetzen.

 

24.04.2008 in Allgemein

OEG und Moonliner – Die Jusos fragten nach

 

Eine Studie vor wenigen Monaten hat der RNV ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Gegenüber anderen Städten zeigten sich die Heidelberger mit ihrem öffentlichen Nahverkehr unzufrieden. Sicherlich ist einiges geschehen: es gibt seit geraumer Zeit eine neue Straßenbahnlinie, die Verbindung zwischen Pfaffengrund und Wieblingen ist besser geworden etc. Allerdings sucht man in dem Konzept vergeblich nach der nördlichen Anbindung. Bis Handschuhsheim Nord fahren drei Bahnen und am Wochenende auch stündlich Nachtbusse. Nach Dossenheim und Schriesheim fährt nur die OEG weiter, und das, obwohl die Einwohnerzahl groß ist und weiter steigt und obwohl besonders in Dossenheim auch viele Studenten wohnen, die den ÖPNV erfahrungsgemäß besonders intensiv nutzen.
Gegen die Zehn-Minuten-Taktung untertags gibt es nichts einzuwenden, aber abends fährt die OEG definitiv zu selten – ab 21.40 Uhr nur noch stündlich. Dafür, dass die Bahnen allabendlich sehr voll sind, ist das nicht ausreichend.
Auf Nachfrage der Jusos Schriesheim-Dossenheim erklärte die RNV, sie plane die Ausweitung auch abends auf einen halbstündigen Takt – sofern die Kommunen Schriesheim und Dossenheim dies mitfinanzieren mögen. Wenn es sich nicht anders finanzieren lässt, müssen die Gemeinden hier einspringen. In einem solchen Ballungszentrum, im Hinblick auf die Umwelt und aus Gründen der starken Nutzung ist eine häufigere Fahrt geboten. Allerdings plant die RNV die Ausweitung erst ab 2009 – warum, ging aus der Korrespondenz nicht hervor. Diese Frage soll in einem ausführlichen Gespräch der Jusos Schriesheim-Dossenheim mit der RNV demnächst geklärt werden.

Desweiteren fragten die Jusos nach, ob der Nachtbus am Wochenende (der „Moonliner“) auch nach Dossenheim weiterfahren kann. Die RNV verneinte und verwies darauf, dass sich dies nicht rechne. Als ob der Öffentliche Personennahverkehr sich je rechnet! Die Gemeinden müssen immer zuzahlen. Langfristig dankt dafür die Umwelt. Man fragt sich auch, warum dann die RNV ihre Moonliner-Verbindungen innerhalb Heidelbergs ausweiten möchte, wie in der RNZ vom 23.04. zu lesen war. Wenn ein Moonliner in den Emmertsgrund fahren kann, müsste auch der Nachtbus, der sich nach Handschuhsheim Nord bewegt, bis Dossenheim fahren können. Zwar gibt es in Dossenheim für junge Leute seit Jahren die Möglichkeit, auf dem Rathaus Taxischeine zu erwerben, dies hat aber Nachteile: erstens kostet es viel Geld, es sei denn, man schließt sich mit einer Gruppe zusammen; zweitens dürfen es Männer nur bis 25 benutzen; drittens ist es an den Hauptwohnsitz in Dossenheim gebunden. Für den Nachtbus gelten die normalen Fahrtickets der RNV. Auch hier besteht für die Jusos Schriesheim-Dossenheim noch Gesprächsbedarf. Ziel muss es sein, Dossenheim in den Abendstunden noch besser an Heidelberg anzubinden.

Thomas Raff für die Jusos Schriesheim-Dossenheim

 

26.03.2008 in Allgemein von Jusos Rhein-Neckar

"Aus sechs mach acht!" Jusos Rhein-Neckar erweitern ihr Punkteprogramm auf Kreiskonferenz in Bammental

 

Auf der letzten Kreiskonferenz der Jusos Rhein-Neckar am 18. März in Bammental standen neben der Delegierten-Wahl für die diesjährige LDK in Tuttlingen auch zwei Anträge zur Ergänzung des 6 Punkte-Programms der Jusos Rhein-Neckar sowie die Verabschiedung des Arbeitsprogramms des Kreisvorstandes für das Arbeitsjahr 2008/09 auf dem Programm.

 

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