06.02.2008 in Gemeindenachrichten
12.09.07
Ferienspiele
Auch in diesem Jahr waren die von uns in Zusammenarbeit mit der SPD durchgeführten Kinder-Ferienspiele wieder ein voller Erfolg. Über 60 Kinder kamen in gespannter Erwartung zum Treffpunkt am Fass. Nachdem es die Tage zuvor noch schwer regnete, hatte Petrus ein Einsehen mit uns, so dass die Spiele reibungslos stattfinden konnten. Am Grillplatz angekommen und nach der Begrüßung durch SPD-Chef Sebastian Cuny wurden die Kinder in 8 Mannschaften eingeteilt und durften anschließend an 10 verschiedenen Stationen versuchen, so viel Punkte wie möglich zu sammeln. Voller Elan und mit dem notwendigen sportlichen Ehrgeiz ausgestattet, mussten die Kinder beispielsweise beim Tischfußball mit einem Strohhalm versuchen, die Tischtennisbälle in das gegnerische Tor zu befördern, oder bei den Montagsmalern so viele Begriffe wie möglich zu erraten. Über den gesamten Grillplatz hallten die Anfeuerungsrufe der Mannschaften, die wie immer sehr einfallsreiche Namen hatten.
Bei all den Anstrengungen versteht es sich von selbst, dass irgendwann der große Hunger einsetzt. Aber auch hierfür war natürlich bestens gesorgt, da die Frauen aus dem SPD-Vorstand Gabi Mohr-Nassauer, Traudel Edelmann und Karin Malmberg-Weber bereits mit Brot und frisch gegrillten Würsten bereit standen. Den Abschluss des Abends bildete natürlich wieder das obligatorische Lagerfeuer, bei dem die Ergebnisse der Spiele bekannt gegeben wurden und die Kinder untereinander nochmals diskutierten, wer denn tatsächlich das beste Team war.
Der Dank geht natürlich an alle Helfer, sowie die teilnehmenden Kinder, die auch uns Helfern einen angenehmen Abend bereiteten.
Jens Ginal, für die Jusos Schriesheim-Dossenheim.
05.02.2008 in Pressemitteilungen von Jusos Rhein-Neckar
7 Punkte für Rhein-Neckar
05.02.2008 in Gemeindenachrichten
29.08.07
Nazis raus- aus den Köpfen!
Nach der Hetzjagd auf Inder im sächsischen Mügeln und dem Angriff auf zwei Afrikaner bei einem Weinfest in Rheinland-Pfalz werden die Rufe nach einem neuen Anlauf für ein Verbotsverfahren der NPD wieder lauter.
In der Tat ist es schwer erträglich, dass die Neonazis mit ihrer Partei in Landtage einziehen können, dabei großes mediales Interesse für ihr krankes Gedankengut erwecken und ganz nebenbei noch finanzielle Unterstützung vom Staat in Form von Steuergeldern als “Belohnung“ für ihre Wahlerfolge erhalten.
Bedenken sollte man aber auch, dass bereits ein NPD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert ist. Zwar wurde damals das Verfahren aus formalen Gründen abgewiesen und über die Frage der Verfassungsfeindlichkeit der Partei selbst gar nicht entschieden. Doch dies sind Detailfragen, die die Neonazis natürlich nicht davon abhielt diesen Triumphzug ausgiebig zu feiern, nachdem man einen Rechtsstreit vor dem höchsten deutschen Gericht gegen alle Verfassungsorgane des Staates gewonnen hatte. Ein zweiter Triumph für die NPD wäre eine Katastrophe. Zumal man sich fragen muss, was ein Verbot der NPD tatsächlich bringen würde, denn es scheint, als würde man damit nur die Symptome des Rechtsextremismus bekämpfen, nicht aber dessen Ursachen. Viel wichtiger ist es doch, durch eine gute Politik von vornherein zu verhindern, dass insbesondere junge Menschen aufgrund ihrer Perspektivlosigkeit in die rechte Ecke abdriften. Und die gesamte Gesellschaft ist aufgefordert durch mehr Zivilcourage und Mut gegen Rechtsextremismus vorzugehen, indem man bei oben genannten Vorfällen nicht wegsieht, sondern aufsteht und den Neonazis die Grenzen aufzeigt.
Ein formales Verbot einer Partei bringt nichts, wenn sich das dahinter stehende Gedankengut wie ein Geschwür in vielen Köpfen weiter ausbreitet. Die Bekämpfung des Rechtsextremismus ist ein ganzzeitliches Problem und sollte nicht immer nur nach medial beachteten Vorfällen mit einem NPD-Verbotsverfahren beantwortet werden, sondern das ganze Jahr über mit Fördergeldern für kommunale Projekte in Problemzonen unterstützt werden.
Termine
Liebe Mitglieder, demnächst stehen für uns wieder einige Termine auf dem Programm, auf die ich euch nochmals hinweisen möchte. Am Samstag, den 01.09. unterstützen wir die SPD wieder auf dem Straßenfest bei der roten Klause, Helfer sind ab 9 Uhr willkommen. Am Mittwoch, 05.09. stehen dann die Ferienspiele an, zu denen wir wieder jede Menge Leute benötigen. Treffpunkt zum Aufbau ist um 15 Uhr auf dem Grillplatz im Tal .
Jens Ginal, für die Jusos Schriesheim-Dossenheim.
04.02.2008 in Gemeindenachrichten
15.08.07
Lohngerechtigkeit
Der Ruf nach einer regelmäßigen Anpassung der Hartz-IV-Leistungen an die Preisentwicklung, sowie die Einführung von Mindestlöhnen hat in der vergangnen Woche die politische Diskussion in Berlin bestimmt.
Angesichts steigender Lebenshaltungskosten scheint es auf den ersten Blick sinnvoll, den Regelsatz für Hartz-IV-Empfänger automatisch anzupassen. Die Unterstützer dieser Forderung können sich des Beifalls der Betroffenen sicher sein. Die Vertreter dieses Vorschlags übersehen allerdings, dass die Hartz-IV-Sätze jetzt schon regelmäßig angepasst werden und an das Rentenniveau gekoppelt sind. Jede andere Anpassung wäre gegenüber den Rentnern und Arbeitnehmern, sowie allen anderen Beziehern staatlicher Leistungen schwer zu vermitteln: Denn weder die Löhne und Gehälter noch die Renten und erst recht nicht alle anderen staatlichen Leistungen wie Kindergeld oder Bafög sind an die Inflationsrate gekoppelt. Daher ist es gerecht und transparent, auch die Regelsätze der Sozialhilfe nur dann zu erhöhn, wenn die Erwerbstätigen ebenfalls mehr bekommen.
Beim Thema Mindestlohn hingegen bleibt zu hoffen, dass die Union nun endlich die Bremse löst, damit die Menschen im Niedriglohnsektor einen gerechten Ausgleich für ihre harte Arbeit bekommen. Da die Tarifvertragsparteien faktisch in den Branchen mit Lohndumping nicht präsent sind, kann auch das Tarifvertragssystem nicht richtig greifen. Deshalb ist ordnungspolitisch der Staat gefordert, der damit den Marktmissbrauch von Unternehmen gegen sozial Schwächere untersagt.
In der Kontroverse über die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns in Deutschland wird von den Kritikern immer behauptet, die Vernichtung von Arbeitsplätzen sei die Folge. Als sei Deutschland eine Insel, die bei der Einführung von Mindestlöhnen unterzugehen droht. Dabei liegen längst Studien mit positiven Ergebnissen aus den anderen Ländern wie beispielsweise Großbritannien vor, deren Auswirkungen sich auf Deutschland übertragen lassen. So haben höhere Löhne nicht zu Insolvenzen der betroffenen Unternehmen geführt, Arbeitsplätze wurden nicht abgebaut und die Arbeitsmotivation und damit die Produktivität der Beschäftigten wurde gesteigert. Es ist auch nicht ersichtlich, wie der heimische Frisör oder das Reinigungsunternehmen sein Geschäft nach Polen verlagern soll. Die Arbeitsplätze im Niedriglohnbereich, die nicht ortsgebunden sind, also insbesondere im produzierenden Gewerbe, wurden längst ins Ausland verlagert. Abgesehen davon ist es für Familien mit Dumping-Löhnen, die nebenbei noch Transferleistungen beziehen müssen, weil das Geld nicht reicht, reizvoller eine Tätigkeit tatsächlich auch aufzunehmen statt nur die staatliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Daher werden Menschen durch Mindestlöhne würdig und ihrer Tätigkeit entsprechend bezahlt, Produktivitätspotenziale bei den Beschäftigten werden freigesetzt und der private Konsum im Bereich der unteren Einkommensbezieher wird gestärkt.
Jens Ginal, für die Jusos Schriesheim-Dossenheim.
03.02.2008 in Gemeindenachrichten
25.07.07
Branich-Tunnel Ade?
Ganz Schriesheim diskutiert derzeit heftig über die Neugestaltung des OEG-Geländes, was aufgrund seiner exponierten Lage und der Bedeutung als öffentlicher Verkehrsknotenpunkt zweifelsohne berechtigt ist. Aber womöglich wurde in der letzten Woche ganz still und heimlich ein weiteres Schriesheimer Großprojekt wieder beerdigt: der Schriesheimer Branich-Tunnel. Denn während es vor kurzem aufgrund der Aufstellung des Planfeststellungsbeschlusses für dieses unverzichtbare Projekt gar nicht mal so schlecht aussah, ist es angesichts der finanziellen Zusagen, die der baden-württembergische Ministerpräsident beim Bahnprojekt Stuttgart 21 gemacht hat, schwer vorstellbar, dass in den kommenden 7 Jahren genügend Geld hierfür bereitstehen wird.
Zwar ist Stuttgart 21 wichtig für das Land, damit man in Zukunft im Wettbewerb um die großen Verkehrsströme in Europa nicht ins Abseits gerät. Aber das Vorziehen des Projekts von 2016 auf 2010 wurde ganz teuer erkauft. Insgesamt 2 Milliarden Euro hat das Land aus seinen Kassen versprochen, obwohl der Bau neuer Schienenwege laut Gesetz allein Sache des Bundes ist. Ganze 1,4 Milliarden Euro hat sich der Ministerpräsident allein das Vorziehen des Projektes kosten lassen. Und dieses Geld wird nicht so einfach vom Himmel fallen, sondern zwangsläufig bei anderen Aufgaben fehlen, insbesondere im Verkehrsbereich. Bedenkt man dann noch, dass sich die Landesregierung das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts im nächsten Jahr gesetzt hat, werden die Spielräume immer enger.
Natürlich bleibt die Hoffung, dass der Branich-Tunnel trotzdem in den kommenden Jahren, so lange der Planfeststellungsbeschluss noch Bestand hat, realisiert wird. Aber der Preis für Oettingers „Jahrhundertprojekt“ ist sehr hoch. Die Zeit der Sonntagsreden jedenfalls ist jetzt vorbei. Es reicht nicht aus, kurz vor der Landtagswahl hier vorbeizuschauen, neue Hoffnung zu schüren und dann in der politischen Realität den Stuttgarter Zentralismus fortzusetzen um mal wieder einen persönlichen Erfolg zu verbuchen. Bedenkt man, dass auch die ICE-Verbindung Mannheim-Frankfurt kommen soll, wird es angesichts der ehrgeizigen Sparziele sehr interessant, wie all diese Versprechen eingehalten werden sollen.
Juso-Stammtisch
Wie schon mal angekündigt, ist am Donnerstag, 26.07. um 20 Uhr, im Restaurant „La Perseria“ in der Römerstraße unser nächster Stammtisch. Wir freuen uns über jedes neue Gesicht und laden alle Interessierten herzlich ein.
Jens Ginal, für die Jusos Schriesheim-Doss
Newsticker
30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung. Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen
25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen
25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen
11.02.2026 21:41 Dagmar Schmidt zum Behindertengleichstellungsgesetz
Barrierefreiheit nützt uns allen Die Bundesregierung treibt die Barrierefreiheit voran: Das Kabinett hat am Mittwoch eine Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes auf den Weg gebracht. SPD-Fraktionsvizin Dagmar Schmidt spricht von einem wichtigen Schritt. „Der Gesetzentwurf zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes bedeutet einen wichtigen Schritt hin zu einer inklusiveren Gesellschaft. Er stärkt die Rechte von Menschen mit Behinderungen und… Dagmar Schmidt zum Behindertengleichstellungsgesetz weiterlesen
11.02.2026 21:39 Stefan Zierke zur Entwicklung im Deutschlandtourismus
Rekord im Tourismus – Strategie, gute Arbeit und verlässliche Politik zahlen sich aus Stefan Zierke, tourismuspolitischer Sprecher: Der Deutschlandtourismus erreicht mit 497,5 Millionen Gästeübernachtungen einen neuen Rekord. Klare Strategie, engagierte Beschäftigte und verlässliche Politik sorgen für Wachstum, stärken die Betriebe und sichern gute Arbeit – für einen wirtschaftlich starken, sozial gerechten und nachhaltigen Tourismus in allen… Stefan Zierke zur Entwicklung im Deutschlandtourismus weiterlesen
Ein Service von info.websozis.de




