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Juso AG Schriesheim-Dossenheim

24.11.2008 in Gemeindenachrichten

Offene Jugendsozialarbeit in Schriesheim

 

Die Jusos Schriesheim-Dossenheim haben sich am vergangenen Dienstag, den 18.11.08 zu ihrem monatlichen Stammtisch getroffen. Neben den ersten Vorbereitungen für den Kommunalwahlkampf 2009 und der Wahl von Nicolas Masing als Vertreter der Jusos Schriesheim-Dossenheim im Kreis, stand vor allem das Thema der offenen Jugendsozialarbeit in Schriesheim im Vordergrund.
Die Jusos Schriesheim-Dossenheim haben bereits 2004 ihre Vorstellungen zur offenen Jugendarbeit in einem Konzept verfasst. Anhand dieser Vorlage wurde die aktuelle Situation diskutiert. Besonders das Thema der Jugendsozialarbeiterstelle bzw. die Aufgaben die die neue Jugendsozialarbeiterin Nicola Klamer unserer Meinung wahrnehmen sollte, wurden ausführlich erörtert. In unserem aktualisierten Konzept heißt es hierzu:
„Wir sehen die Jugendsozialarbeiterin als Hauptansprechpartner der Stadt in allen die Jugend betreffenden Fragen und Angelegenheiten. Bei dieser Fachkraft müssen alle Fäden der Schriesheimer Jugendarbeit zusammenlaufen.“
Auch eine Aufteilung dieser Tätigkeitsbereiche in konkrete Zeiträume, die selbstverständlich erst einmal nur Richtwerte sind und sich an der Realität messen müssen, wurde erstellt. Diese Aufteilung, die von 40 Wochenstunden der Jugendsozialarbeiterin ausgeht, sieht wie folgt aus:

- Offene Jugendsozialarbeit auf dem Pushgelände: 12 Stunden
- Begleitung des Jugendgemeinderats: 2 Stunden
- Netzwerkarbeit mit Vereinen: 3 Stunden
- Verwaltungsarbeiten: 2 Stunden
- Problemfallbearbeitung/Streetwork: 5 Stunden
- Events und Projekte: 5 Stunden
- Zusammenarbeit mit dem Push e.V.: 2 Stunden
- Schulpräsenz: 2 Stunden
- Sonstige Regelmäßige Veranstaltungen: 7 Stunden

Über Stellungnahmen bzw. Konstruktive Kritik zu unserem Konzept, z.B. auf unserer Homepage www.jusos-schriesheim.de, würden wir uns sehr freuen! Genauere Ausführungen und Erklärungen, weshalb wir uns für diese Aufteilung entschieden haben, werden im nächsten Mitteilungsblatt folgen.

Marco Ginal für die Jusos Schriesheim-Dossenheim

 

10.11.2008 in Gemeindenachrichten

Neue Jugendsozialarbeiterin in Schriesheim

 

Diese Woche wurde in einem Gremium, dem Vertreter aus dem Gemeinderat, der Verwaltung, sowie der Push e.V. und der Jugendgemeinderat angehörten, die neue Jugendsozialarbeiterin ausgewählt.
Ich möchte an dieser Stelle der neuen Jugendsozialarbeiterin Nicola Klamer gratulieren und sie herzlichst in Schriesheim willkommen heißen.
Wir selbst hatten leider keinen Einfluss auf die Wahl, sind aber sicher, dass mit Frau Klamer eine kompetente Jugendsozialarbeiterin ausgesucht wurde.
Wir hoffen allerdings sehr, dass die Stimmen der Jugendlichen, also des Push e.V. und vor allem auch des Jugendgemeinderates, der schließlich ein von den Jugendlichen gewähltes Organ ist, entsprechend Gehör und Bedeutung gefunden haben!
An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal darauf hinweisen, dass wir an unserem Novemberstammtisch, der am 18.11.08 stattfinden wird, unser bestehendes Konzept zur offenen Jugendarbeit („KOJA“) in Schriesheim von 2004 besprechen und aktualisieren werden.
In einer wichtigen Thematik sind wir uns allerdings bereits jetzt einig. Da auf dem Push Gelände wohl bereits in naher Zukunft auch ein offener Betrieb eingerichtet werden kann, reicht es unserer Meinung nicht aus, wenn Frau Klamer lediglich die Arbeit von Frau Burwitz fortsetzt. Bei den neuen Möglichkeiten, die sich durch das Push Gelände in der offenen Jugendarbeit ergeben, sollte die neue Jugendsozialarbeiterin unserer Meinung nach eine wesentliche Position einnehmen.

Marco Ginal für die Jusos Schriesheim-Dossenheim

 

02.11.2008 in Gemeindenachrichten

Jahreshauptversammlung 2008

 

Vergangene Woche fand die Jahreshauptversammlung der Jusos Schriesheim-Dossenheim statt.
Unser Sprecher Jens Ginal hatte bereits im Vorfeld aus beruflichen Gründen seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur erklärt. Leider wird er Schriesheim verlassen und in Berlin ins Berufsleben starten. Zu seiner Verabschiedung waren auch Mitglieder des Ortsvereins und der Gemeinderatsfraktion gekommen. Ihr Bedauern über den Weggang eines „sehr guten Parteifreundes und engagierten Mitstreiters“, brachten für die SPD Schriesheim deren Vorsitzender Sebastian Cuny und der Fraktionsvorsitzende Hans-Jürgen Krieger zum Ausdruck. Sie dankten Jens für seinen unermüdlichen Einsatz und würdigten sein Engagement für Schriesheim.
Die Jusos Schriesheim-Dossenheim möchten sich auf diesem Weg nochmals diesem Dank anschließen und wünschen Jens Ginal einen erfolgreichen und guten Start in Berlin.
Nachdem Jens uns in seinem Rechenschaftsbericht noch einmal vor Augen geführt hatte, dass wir in den letzten beiden wahlkampffreien Jahren mit Veranstaltungen und Aktionen zu Themen wie Jugendgewalt, Studiengebühren oder der Unterschriftenliste zum Branichtunnel sehr präsent und aktiv vor Ort waren, wurde folgender neuer Vorstand einstimmig gewählt:

1. Vorsitzender: Marco Ginal
2. Vorsitzender: Nicolas Masing
Kassenwart: Thomas Schmelzer
Schriftführer: Moritz Baier
Kassenprüfer: Hannes Künemund und Patrick Weise

Unser neuer Sprecher Marco Ginal gab nach den Vorstandswahlen einen Ausblick auf das „Superwahljahr 2009“. Bis Juni werden wir Jusos nicht nur versuchen einen ähnlich guten Kommunalwahlkampf wie 2004 hinzulegen, sondern auch Jugendlichen die Bedeutung Europas bzw. der Europawahl näher zu bringen.
Bei der Bundestagswahl setzen wir sehr große Priorität darauf gemeinsam mit unserem Bundestagsabgeordneten Lothar Binding das Direktmandat im Wahlkreis zurück zu erobern.
Lothar Binding ist nicht nur sehr präsent in seinem Wahlkreis, insbesondere Schriesheim, wo er gerade vor 2 Wochen wieder einen Sonntag opferte um über 10 Jahre Regierungsbeteiligung zu referieren, sondern hat vor allem auch immer ein offenes Ohr, auch für Jugendpolitische Themen und uns Jusos.
Desweiteren war es uns ein sehr wichtiges Anliegen über die zu besetzende Jugendsozialarbeiterstelle in Schriesheim zu reden. Die offene Jugendsozialarbeit war schon immer das Kernthema von uns Jusos in Schriesheim, weshalb wir nicht nur die Auswahl genauestens verfolgen werden, sondern uns bei unserem nächsten Stammtisch unser bestehendes Konzept zur offenen Jugendarbeit („KOJA“) von 2004 erneut diskutieren und anhand der aktuellen Entwicklung überarbeiten wollen. Dabei ist für uns bereits jetzt klar: Die/der neue Jugendsozialarbeiter/in muss definitiv eine bedeutende Rolle beim offenen Betrieb auf dem Push-Gelände einnehmen.

Marco Ginal für die Jusos Schriesheim-Dossenheim

 

12.10.2008 in Wahlen von Jusos Rhein-Neckar

Jusos Rhein-Neckar diskutieren über Wahlausgang in Österreich

 

Beim letzten Juso-Treff am 8.10., in der alten Synagoge in Sandhausen, informierte Paul Haas (stellvertretender Sprecher der Jusos Rhein-Neckar) die Mitglieder über die Wahl in Österreich. Erschrocken nahm die Runde auf, dass die rechtsradikale FPÖ bei den jugendlichen Wählern zwischen 16 und 19 44% der Stimmen für sich gewann.

 

11.07.2008 in Allgemein

Jusos machten sich fit für Kommune und Region

 

Am Freitag, den 20.06.2008 begann in Epfenbach das erste Wochenendseminar des Arbeitsjahres 2008/2009 der Juso-Kreisverbände Rhein-Neckar, Heidelberg und Mannheim, bei dem auch die Jusos Schriesheim-Dossenheim anwesend waren.
Der Schwerpunkt des diesjährigen Frühjahrsseminars lag auf der Zukunft der Metropolregion Rhein-Neckar und den Kommunalwahlen 2009.
Das informative Einstiegsreferat von Ralf Eisenhauer (SPD-Stadtrat Mannheim) zum Thema “Kommunalpolitik im 21. Jahrhundert” leitete ein Wochenende mit anregenden Diskussionen und Antworten auf die Herausforderungen der Region ein. Der nächste Morgen begann mit einem politischen Planspiel, bei welchem sich die Jusos in die Rolle einer Gemeinderätin bzw. eines Gemeinderates hineinversetzen.
Am Mittag wurde die Teilnahme an drei Foren angeboten: Werner Schreiner (Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar) referierte über Umwelt & Verkehr, Helmut Beck (Geschäftsführer SPD- Fraktion Verbandsversammlung Metropolregion Rhein-Neckar) informierte über Wirtschaftsförderung und Simon Abraham (Jugendgemeinderat Schwetzingen) brachte den Interessierten das Thema Jugendpolitik näher. Anschließend wurden im Plenum die Ergebnisse und
Fazite besprochen.
Am Nachmittag berichtete der stellvertretende Juso-Landesvorsitzende Frederick Brütting über kommunale Daseinsvorsorge. Abends traf Ute Vogt ein und hielt einen interessanten Vortrag zum wichtigen Thema Integration, hinterher leistete sie uns beim gemütlichen Grillabend noch ein wenig Gesellschaft. Am Sonntag wurde das Seminar mit dem Besuch des SPD-Kreisvorsitzenden Lars Castellucci und seinem aufschlussreichen Referat “Soziale Stadt” abgerundet.
Rückblickend lässt sich sagen, dass das Epfenbachseminar ein äußerst lehrreiches Wochenende war, bei dem auch der gesellige Teil und die EM-Spiele nicht zu kurz kamen.

 

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