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Jusos Rhein Neckar trauern um Helmut Schmidt-Was die Politik von ihm lernen kann

Partei

Die Jusos trauern um Helmut Schmidt. Sie erinnern an das politsiche Vermächtnis des Altkanzlers, und fordern die hessische CDU Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach auf, sich für Ihre geschmacklosen Äußerungen auf Twitter zu entschuldigen.

 

Die Jusos Rhein Neckar trauern um Altbundeskanzler Helmut Schmidt „ Auch wenn es in einem so hohen Alter nicht überrascht, ist es doch ein herber Schlag für die Sozialdemokratie" so kommentieren die Jusos Rhein Neckar den Tod von Helmut Schmidt. Inhaltlich bleibt von Helmut Schmidt insbesondere sein engagiertes Eintreten für Europa sowie, sein beherztes Eintreten als Hamburger Innensenator bei der Sturmflut 1962.  

Er setzte sich auch um die Breitenwirkung für Politik ein, hielt Vorträge, auch an der Universität Heidelberg. Seine Botschaften erreichten auch die junge Generation. Er sorgte mit dafür, dass Politik in der breiten Öffentlichkeit sichtbar wurde, ohne in seichte Niveaulosigkeit abzudriften. Politiker*Innen wie Helmut Schmidt, die beherzt für Ihre Sache stritten, sind heute genauso nötig wie zu Schmidts Regierungszeit.  Auch wünschen sich die Jusos, dass die deutsche Politik, und insbesondere die SPD so beherzt für Europa eintritt, wie Schmidt es tat. Helmut Schmidts Zitat „Der Teufel soll sie holen, wenn sie Griechenland nicht retten" zeigt, wie wichtig ihm die europäische Integration war. Die gesamte deutsche Sozialdemokratie steht in der Pflicht, auch ihm Gedenken an Helmut Schmidt, Egon Bahr und Willy Brandt für ein offenes, tolerantes und freies Europa in einer friedlichen Welt einzustehen. Gerade in einer Zeit, in der die europäischen Rechtspopulisten von Budapest bis London Zäune an Europas Grenzen fordern, sollten wir entschieden an der Europäischen Integration und an einem friedlichen Europa weiterarbeiten. 

Die Jusos Rhein Neckar verurteilen aufs Schärfste die Versuche aus rechtspopulistischen Kreisen das Andenken von Helmut Schmidt für ihre fremdenfeindlichen Zwecke zu missbrauchen. Wir fordern auch die hessische CDU Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach auf, sich für Ihren Tweet auf Twitter zu entschuldigen.

 

 

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