In Dossenheim leben bedingt durch die Nähe zu Heidelberg und seinen Hochschulen eine Vielzahl von Studierenden. Dossenheim ist hierbei ein sehr beliebter Wohnort wegen der kurzen Anfahrtswege mit dem ÖPNV.
Die Wohnformen der Studierenden in Dossenheim sind sehr unterschiedlich: Manche leben im Wohnheim, einige leben in Wohngemeinschaften und wieder andere wohnen alleine, z.B. in den Appartements in der Bergstraße und der Hauptstraße.
Aber gleichgültig wie die Studierenden in unserer Gemeinde leben, eines haben viele von ihnen gemeinsam: Sie haben ihren Hauptwohnsitz nicht in Dossenheim, sondern in ihren Heimatorten. Deshalb erhält die Gemeinde Dossenheim für die hier mit Zweitwohnsitz angemeldeten Studierenden keinerlei Ausgleichszahlungen vom Land Baden-Württemberg, obwohl natürlich auch diese die Einrichtungen und die gute Infrastruktur in Dossenheim nutzen. Dabei würde eine Ummeldung vom Zweit- auf den Hauptwohnsitz unserer Gemeinde bares Geld bringen:
Für jede Person, die sich mit dem Hauptwohnsitz in Dossenheim anmeldet, erhält die Gemeinde Dossenheim rund 1.000 Euro vom Land Baden-Württemberg. Um die Studierenden zur profitablen Ummeldung zu motivieren, haben daher viele Gemeinden Anreize geschaffen (Gutscheinhefte, Kartenermäßigungen, Freifahrtscheine u.ä.).
Auf Anregung der Jusos stellt daher die SPD-Fraktion im Gemeinderat den Antrag allen Studierenden, die in Dossenheim ihren Hauptwohnsitz neu anmelden, das Semesterticket für den VRN einmalig zu bezahlen. Die Gebühren hierfür liegen bei 116,30 Euro pro Student.
Nicolas Masing: “So können sowohl die Gemeinde Dossenheim, als auch die hiesigen Studierenden profitieren. Die Studierenden können ein Semester lang die Bahnen und Busse in der Region kostenlos nutzen und die Gemeinde erhält ein Vielfaches der gezahlten Ticketkosten vom Land zurück.”
Semesterticket für Hauptwohnsitz
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