04.06.2009 in Gemeindenachrichten
Semesterticket für Studenten
In seiner letzten Sitzung hat der Dossenheimer Gemeinderat über den SPD-Antrag zum Semesterticket für neu zugezogene Studenten entschieden.
Die SPD-Fraktion hatte auf Anregung der Jusos Schriesheim-Dossenheim einen Antrag eingebracht, wonach Studenten, die nach Dossenheim ziehen und sich hier mit dem Erstwohnsitz anmelden, einmalig die Gebühren für das Semesterticket erstattet bekommen sollen. Ziel des Antrages soll es sein, die Verbindung der Studenten zu Dossenheim zu stärken und der Gemeinde zusätzliche Einnahmen über die Ausgleichszahlungen des Landes Baden-Württemberg zu bescheren.
Der Antrag wurde im Dossenheimer Gemeinderat mit 13 Ja-Stimmen, 7 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen angenommen. Damit folgt Dossenheim den Beispielen Heidelbergs und Eppelheims, die vergleichbare Anreize für Studenten geschaffen haben.
21.05.2009 in Politik von Jusos Rhein-Neckar
Jusos Baden-Württemberg sprechen sich nach Antrag der Jusos Rhein-Neckar gegen Entlassungen in „Emmely“-Art aus
Das Urteil gegen die Berliner Kassiererin „Emmely“, die entlassen wurde, weil sie Pfandbons im Wert von 1,30 Euro unterschlagen haben soll, hat bundesweit Empörung ausgelöst. Auch die Jusos Rhein-Neckar zeigten sich bestürzt darüber, dass in diesen Fällen anscheinend die Arbeitnehmer der Willkür der Arbeitgeber hilflos ausgeliefert sind. Ein von der Juso-AG Schwetzingen eingebrachter Antrag, der derlei Missstände beheben soll, wurde auf der letzten Mitgliederversammlung mit breiter Mehrheit beschlossen.
18.05.2009 in Pressemitteilungen von Jusos Rhein-Neckar
Rhein-Neckar-Jusos sprechen über Farbkugeln
Am Donnerstag trafen sich die Jusos Rhein-Neckar in Oftersheim zu ihrer monatlich stattfindenden erweiterten Vorstandssitzung. Hauptsächlich beschäftigte sich die SPD-Jugendorganisation in dieser Sitzung mit den verschiedenen Wahlkämpfen, die zurzeit geführt werden. Zuerst wurde allerdings über den Gesetzesvorstoß der Bundesregierung diskutiert, der unter anderem das Spiel „Paintball“ verbieten wollte. Dabei geht es um ein Spiel, bei dem mit Waffen und Munition aus Farbe auf andere Menschen geschossen wird.
15.05.2009 in Gemeindenachrichten
Ist doch Ehrensache
Anlässlich der Themenwoche der ARD haben wir Jusos uns mit dem Thema Ehrenamt beschäftigt. Das Ehrenamt ist enorm wichtig für unsere Demokratie. Der (oder die) Ehrenamtliche kann die Geschicke einer Stadt leiten, Brände löschen, Jugendgruppen betreuen, Essen kochen, Gottesdienste gestalten, Alte pflegen, Leben retten, beim Einkauf helfen, Häuser bauen, Geige und Fußball spielen und und und…
Ohne die Menschen, die einen oft erheblichen Teil ihrer Freizeit dafür aufwenden, sich einzubringen in das öffentliche Leben, wäre unser Land nicht nur ziemlich trostlos, sondern auch ziemlich hilflos.
Mehr als 23 Mio. Menschen engagieren sich ehrenamtlich in Deutschland. Es ist wichtig, dass diese Menschen in ihrer Arbeit unterstützt und gewürdigt werden, am besten von der Gemeinde, in der sie leben.
Moritz Baier sieht hier außerdem die Kettenreaktion, die eine breite Basis ehrenamtlich tätiger und hochmotivierter Menschen nach sich zieht: wer in seiner Jugend Engagement vorgelebt bekommen hat, wird später eher bereit sein, sich selbst zu engagieren. Und die feste Verankerung in einem Verein oder einem Verband – sprich: in der Zivilgesellschaft! – ist das beste Mittel gegen eine ganze Reihe individualgesellschaftstypischer Übel: Vereinsamung, Zukunftsangst, Unfähigkeit zu Empathie, Verwahrlosung, Depression.
Sebastian Cuny ist der Meinung, dass bei allem Hype um das Ehrenamt, die Bereitschaft zu freiwilligem Engagement nicht ausgebeutet werden darf. Der Staat darf sich nicht systematisch darauf verlassen, dass „die Ehrenamtlichen das schon regeln werden“, und unter diesem Vorwand von seinen originären Pflichten zurücktreten, womöglich nur mit dem Zweck, Geld zu sparen.
Es ist unlauter, eine „Ganztagesschule“ einzurichten, die sich von der Halbtagesschule nur dadurch unterscheidet, dass am Nachmittag ehrenamtliche Helfer eine Handball-AG anbieten, so wie das in Baden-Württemberg der Fall ist. Ein Ganztagsangebot braucht mehr! Marco Ginal nannte hier zum Beispiel das kostenlose Essen für bedürftige Kinder und den Ausbau der Schulsozialarbeit.
Denn Ehrenamt muss in sinnvolle Strukturen eingebettet werden, und Ehrenamt braucht professionelle Begleitung bzw. Unterstützung.
Eine Gesellschaft ist mehr als Schule, Polizei, ALG II und Solidaritätszuschlag. Der Staat ist dazu da, um unserer Gesellschaft Halt zu geben. Aber mit Leben gefüllt wird das Gemeinwesen von den Bürgerinnen und Bürgern, von uns!
Eine solidarische Bürgergesellschaft braucht Engagement!
Wir möchten uns auf diesem Wege bei allen Ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürgern Schriesheims für Ihr Engagement bedanken!
Stromspartipp der Woche:
Energiesparmanagement des PCs
• Das Energiesparmanagement Ihres PCs finden sie unter:
Systemsteuerung → Leistung und Wartung → Energieoptionen
• Generell gilt: Laptops verbrauchen weniger Strom als PCs und Flachbildschirme sind energiesparender als Röhrenbildschirme
Marco Ginal für die Jusos Schriesheim-Dossenheim
11.05.2009 in Allgemein
Maikundgebung mit Lothar Binding
Am 1. Mai luden die SPD Schriesheim und die Jusos Schriesheim-Dossenheim wie jedes Jahr zur traditionellen Maikundgebung mit dem Bundestagsabgeordneten Lothar Binding bei der Schriesheimer Hütte ein. Während sich Binding mit den Erwachsenen über politische Themen - allen voran die derzeitige Weltwirtschafts- und Finanzkrise - unterhielt, kümmerten sich die Jusos wie in den vergangenen Jahren auch um die zahlreichen Kids und boten Spiele wie Torwandschießen, Sackhüpfen und natürlich die allseits beliebte Mohrenkopfschleuder an. So kamen alle auf ihre Kosten und konnten einen kurzweiligen, informativen und erholsamen 1. Mai im "Weiten Tal" erleben.
Newsticker
03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen
23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen
20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen
18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen
18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen
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