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Juso AG Schriesheim-Dossenheim

Kandidatenvorstellung in Schriesheim

Gemeindenachrichten

Am vergangenen Donnerstag fand um 17 Uhr vor dem Rathaus in Schriesheim die Kandidatenvorstellung der Jusos Schriesheim-Dossenheim statt. Trotz nicht all zu guter Wetterbedingungen fanden sich neben der Presse auch einige interessierte Bürger ein. Von der SPD Schriesheim waren neben der stellvertretenden Vorsitzenden und Stadträtin Gabriele Mohr-Nossauer auch die Vorstandsmitglieder Hans Wenk und Günter Brand anwesend. Entschuldigt hatten sich der Ortsvereinsvorsitzende Sebastian Cuny und der Fraktionsvorsitzende Hans-Jürgen Krieger.
Ähnlich wie vor 5 Jahren haben wir Jusos uns wieder ein eigenes Wahlkampfkonzept ausgedacht, bei dem die jugendpolitischen Themen klar im Vordergrund stehen. Auch das Outfit sollte dementsprechend etwas ausgefallener sein. So standen wir mit roten Latz- bzw. Arbeiterhosen und unseren Jusos Wahlkampfshirts neben unserem Ideenturm vor dem Eingang des Rathauses. Zum einen wollen wir damit klar machen, dass wir stolz darauf sind auf der Liste der Arbeiterpartei SPD zu stehen, was diese meiner Meinung nach leider manchmal vergisst. Zum anderen sind aktuell einige Baustellen in Schriesheim zu sehen und auch in der Zukunft einige zu erwarten. Hier wollen wir mit anpacken!
Unser Spitzenkandidat Moritz Baier stellte sich als erstes vor und hob in seiner Ansprache die Bedeutung des Push Geländes für die Jugendarbeit in Schriesheim hervor. Er hofft, dass eine verstärkte Kooperation zwischen Push e.V., Jugendsozialarbeit und Schulen stattfinden wird. Dabei sind ihm vor allem die Auslastung des Geländes und das Erreichen eines echten Kulturzentrums, auch in Zusammenarbeit mit anderen Schriesheimer Vereinen, wichtig.
Der „Vorarbeiter“ der Jusos, Marco Ginal, wies vor allem auf das geänderte Impuls Model der Jusos hin, welches einen konkreten Vorschlag für die Aufgabenaufteilung der Jugendsozialarbeiterin enthält. Er hoffe sehr, dass diese zukünftig hauptsächlich in der offenen Jugendarbeit eingesetzt wird und nicht als Schulsozialarbeiter, da dies Ländersache ist. Des Weiteren ist Umwelt und Energiepolitik ein für Ihn sehr wichtiges Thema. Mit der ersten Stromwechselparty, die er mitorganisiert hat, ist ein erster Schritt gemacht worden, die Bürgerinnen und Bürger für dieses Thema zu sensibilisieren. Als Nächstes müsse man schauen, was die Kommune zur Förderung von regenerativen Energien noch leisten kann. Auch andere nachhaltige Projekte wie z.B. CarSharing sollten von der Kommune gefördert bzw. unterstützt werden.
Hannes Künemund lag es sehr am Herzen auf die Bedeutung des Jugendgemeinderats hinzuweisen. Dieser wurde bei jugendpolitisch wichtigen Themen in der Vergangenheit leider nicht immer ausreichend beachtet.

Marco Ginal für die Jusos Schriesheim-Dossenheim

 
 

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