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Juso AG Schriesheim-Dossenheim

Jusos Rhein-Neckar wählen Marissa Dietrich zur neuen Vorsitzenden und bereiten sich auf Landtagswahl vor

Pressemitteilungen

Am letzten Juli-Wochenende fand das traditionelle „Epfenbachseminar“ der Jusos Rhein-Neckar in Zusammenhang mit einer Mitgliederversammlung statt.

Der bisherige Juso-Kreisvorsitzende Kristof Becker trat aus Zeitgründen zurück, deshalb fand eine Neuwahl statt. Als neue Juso-Kreisvorsitzende wurde Marissa Dietrich aus Mauer gewählt. Die 19-jährige Abiturientin war schon längere Zeit im Kreisvorstand der Jusos aktiv. In das dadurch frei gewordene Amt der stellvertretenden Vorsitzenden wurde Daria Becker aus Hockenheim gewählt. Sie ist 16 Jahre alt und bisher schon als stellvertretende Sprecherin der Juso-Schülergruppe Rhein-Neckar tätig. „Ich möchte mich nicht nur für Schülerthemen, sondern für die jungen Menschen allgemein engagieren“, so die Schülerin.

Des Weiteren wurde das Arbeitsprogramm für 2010 beschlossen. So sollen in diesem Jahr die Themen Umwelt, Migration und Integration sowie Antifaschismus eine schwerpunktmäßige Rolle spielen. Aber auch vor Ort wollen die Jusos aktiv an Problemen arbeiten. „Die Arbeitswelt ist eine der wichtigsten Teilbereiche der Politik“, so Alex Leonhardt, Geschäftsführer der Jusos. „Deshalb wollen wir unseren Mitgliedern wieder die Möglichkeit geben, die Struktur und den Arbeitsablauf eines Betriebes kennenzulernen“. Dazu soll es eine Betriebsbesichtigung geben. Besonders stolz sind die Jusos auf die Wiederbelebung der Mitgliederzeitung „EIVER“, die sie in unregelmäßigen Abständen veröffentlichen. Und auch die Tradition der „Roten Weihnacht“ wird fortbestehen.

Besonders freuten sich die Jusos über den Besuch des stellvertretenden Juso-Bundesvorsitzenden Martin Margraf, der ein Kurzreferat über die Perspektiven des Wehr- und Zivildienstes hielt. Er sprach über die Geschichte der Wehrpflicht und erläuterte deren Sinn im Kalten Krieg, betonte jedoch, dass sie nach dessen Ende nicht mehr nötig sei. „Der Bürger in Uniform existiert heute nicht mehr“, so Margraf. Was den Zivildienst angeht, so gäbe es genügend junge Menschen, die ein freiwillig soziales Jahr absolvieren möchten. Er beklagte, dass in diesem Bereich durch Zivildienstleistende Jobs für normale Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verloren gehen. „Ich bin für die Abschaffung des Wehr- und Zivildienstes. Man müsste sich aber noch mehr Gedanken machen, wie es danach in diesem Bereich weitergehen soll“, so der stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos. Im Anschluss an das Referat entstand eine angeregte Diskussion über dieses Thema.

Beim traditionellen „Epfenbachseminar“ begannen die Jusos, Vorbereitungen für den Landtagswahlkampf zu treffen. Gemeinsam mit Luisa Boos, Mitglied des Juso-Landesvorstands, sowie den Landtagskandidatinnen- und kandidaten aus den 4 Wahlkreisen Thomas Funk (Sinsheim), Hans-Jörg Jäckel (Wiesloch) und den Zweitkandidaten Renate Schmidt (Schwetzingen) und Sebastian Cuny (Weinheim) entwickelten sie Ideen für den bevorstehenden Wahlkampf. Aber auch der Spaß kam natürlich nicht zu kurz, wie beispielsweise bei der Party im Keller oder beim Grillen im Garten. (Daria Becker)

 

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