Juso AG Schriesheim-Dossenheim

Gut geplant ist halb gewonnen

Kommunalpolitik


Marco Ginal

Rede im Gemeinderat am 14.05.2014:

Top Ö 073 Schulzentrum Phase Null - Antrag DBU

Vor etwa 2 Wochen blieb ich nach den Nachrichten an einer dieser Politiktalkshows hängen, deren Thema öffentliche Großprojekte waren. Unweigerlich musste ich direkt an das uns bevorstehende Großprojekt denken. Und damit das Schulzentrum für Schriesheim nicht das wird, was für Berlin der Flughafen oder für Hamburg die Elbphilharmonie ist,  bedarf es einer guten und gründlichen Planung! Als Lehrer für Projektmanagement versuch ich jede Woche auch meinen Schülern die Bedeutung der Projektdefinition und Projektplanung deutlich zu machen.

Denn gut geplant ist halb gewonnen!

Wichtig - und auch das kam bei der Diagnose dieser schieflaufenden Bauprojekte heraus - ist auch die Transparenz und die Einbeziehung der Bevölkerung. Natürlich sollten - wie in der Vorlage beschrieben -  Projektteams mit den jeweils betroffenen  Personen bzw. Fachleute gebildet werden. Und diese Projektteams sollten auch nicht zu groß sein, um ein effektives Arbeiten zu gewährleisten. Aber es muss eben auch gewährleistet werden, dass Arbeitsschritte bzw. Arbeitsergebnisse veröffentlicht werden und die Bevölkerung mitgenommen wird. Transparenz ist hier das Stichwort.

 Es sollte in irgend einer Form eine Plattform geben - ob nun offline oder online - auf der sich Bürgerinnen und Bürger einbringen bzw. ihre Meinung äußern können. Und zwar nicht nur die aktuell betroffen Bürgerinnen und Bürger, sondern zum Beispiel auch die Eltern von morgen, die heute vielleicht noch in den Kinderschuhen der Familienplanung stecken, aber in 10 Jahren - wenn das Projekt dann hoffentlich abgeschlossen sein wird - unmittelbar betroffen sind.

In Bezug auf den politischen Prozess ist es uns wichtig, dass man ergebnissoffen in diese Phase  geht und jede Entscheidung gründlich überprüft wird. Lieber einmal mehr durchgedacht und am Ende keinen Berliner Flughafen bauen! Ich bin mir sicher, dass jeder schon Vorschläge und Ideen hat - mag es jetzt in Bezug auf das pädagogische Konzept oder die Finanzierung sein - und das ist im Grunde ja auch gut und zeigt, dass man sich Gedanken macht.  Dennoch sollten wir in diesem Stadium - außer vielleicht einer reinen Sanierung um auf die Verwaltungsvorlage Bezug zu nehmen-  noch nichts ausschließen und schon gar nicht gewisse Vorschläge als die Besseren deklarieren.

Ich kann meinem Vorredner allerdings nur zustimmen was die frühzeitige Betrachtung der Betriebskosten angeht. Nicht nur die jetzt einmalig anfallenden Sanierungs- oder Baukosten sollten ausschlaggebend sein. Eine Nachhaltigkeitsberechnung, wie sie hier vorgesehen ist, ist unverzichtbar.  Denn es gibt uns

 „ schon in einem frühen Stadium Steuerungsmöglichkeiten, um nicht nur die Baukosten zu optimieren, sondern vielmehr die über Jahre hinweg belastenden Betriebskosten ideal zu gestalten.“

Die geplante Vorgehensweise in Bezug auf den Förderantrag bei der DBU ist nach Ansicht der SPD absolut erstrebenswert und wir stimmen diesem Tagesordnungspunkt gerne zu!

 
 

Jusos in der SPD

 

SPD-Mitglied werden

 

Facebook

 

Newsticker

23.07.2021 14:55 NACH DER HOCHWASSERKATASTROPHE – „WIR STEMMEN DAS GEMEINSAM!“
Nach der Hochwasserkatastrophe hat das Kabinett ein von Olaf Scholz eingeleitetes erstes großes Hilfspaket und ein milliardenschweres Aufbauprogramm auf den Weg gebracht. „Wir stemmen das gemeinsam!“, sagte der Vizekanzler. „Wir werden das tun, was erforderlich ist.“ Die Hilfen sollten schnell und unbürokratisch fließen. „Alle können sich jetzt darauf verlassen“, sagte Scholz. Die Hochwasserkatastrophe habe viel

23.07.2021 05:52 Bernhard Daldrup zum Förderprogramm für Innenstädte
Unsere Innenstädte und Zentren sind durch die Corona-Krise sehr gebeutelt. Die langen Schließungen haben insbesondere den regionalen Einzelhandel und die Kulturszene getroffen. Theaterbesuche, Konzerte, Lesungen – all dies konnte im vergangenen Jahr kaum stattfinden und all dies sind Veranstaltungen, die Menschen in die Innenstädte ziehen und diese beleben. Aus diesem Grund stellt Bundesfinanzminister Olaf Scholz

21.07.2021 15:50 Ein kraftvolles Zeichen gesamtstaatlicher Solidarität
Das Bundeskabinett hat eine millionenschwere Soforthilfe für Hochwasseropfer auf den Weg gebracht. Für SPD-Fraktionsvize Achim Post eine klares Signal: Bund und Länder stehen in dieser Krise zusammen. „Viele Menschen in den Hochwassergebieten sind unverschuldet und über Nacht in Existenznot geraten. Die Schäden sind immens. Um die Not zu lindern wird auf Initiative von Bundesfinanzminister Olaf

21.07.2021 14:48 Daldrup/Kaiser zu Smart Cities in den Kommunen
Die Modellprojekte „Smart Cities“ der dritten Staffel sind entschieden. Beworben hatten sich für die dritte Förderrunde deutschlandweit 94 Städte und Gemeinden mit Projektskizzen. Die SPD-Fraktion im Bundestag lobt, dass nachhaltige und gemeinwohlorientierte Smart-City-Ansätze erprobt werden. „Seit 2019 unterstützt der Bund mit dem Programm ‚Modellprojekte Smart Cities‘ Zukunftsprojekte für die Entwicklung und Umsetzung digitaler Technologien in

20.07.2021 14:46 Geld nehmen und gegen alle Werte verstoßen, das geht nicht
Vor der Vorstellung des Jahresberichts zur Rechtsstaatlichkeit der EU-Kommission hat Frank Schwabe die Sperrung von Geldern für Ungarn und Polen gefordert. Er betont, dass die EU auch eine Wertegemeinschaft ist. „Die Kommission muss endlich von der Möglichkeit Gebrauch machen, die in Ungarn und Polen fortwährenden Verstöße gegen rechtsstaatliche Prinzipien finanziell zu sanktionieren. Geld nehmen und

Ein Service von info.websozis.de